1. Sich auf das Negative konzentrieren
Allzu oft konzentrieren sich die Fragen in einer 360-Grad-Feedback-Umfrage auf negative Aspekte und berücksichtigen nicht die Dinge, die die Mitarbeiter gut machen. Es ist leicht, auf Fragen wie „Wo sehen Sie Verbesserungsmöglichkeiten bei dem Mitarbeiter?“ oder „Was könnte der Mitarbeiter Ihrer Meinung nach besser machen?“ zurückzugreifen. Es ist zwar wichtig, diese Art von Informationen von anderen einzuholen, aber dies kann oft zu einer Abwehrhaltung führen. Ein Gefühl dafür zu bekommen, was Ihre Mitarbeiter gut machen, ist genauso wichtig wie herauszufinden, wo sie sich verbessern könnten.
2. Mangelnde Vertraulichkeit
Es ist wichtig, dass die Mitarbeiter wissen, dass sie ihr 360-Grad-Feedback in einer sicheren Umgebung geben, da sie sonst möglicherweise nicht bereit sind, nützliche Erkenntnisse zu liefern. Es kann wichtig sein, das gesammelte Feedback mit dem betreffenden Mitarbeiter zu teilen, aber Sie sollten dies auf eine Weise tun, die die Beziehungen innerhalb des Teams nicht gefährdet. Wenn Sie den Mitarbeitern ermöglichen, Feedback vertraulich zu geben, erhöht dies die Qualität des gesamten Feedbacks und stellt sicher, dass die Arbeitsbeziehungen in Ihrem Unternehmen nicht unbeabsichtigt beeinträchtigt werden. Indem Sie Ihren Führungskräften die Entscheidung überlassen, welche Informationen sie gegebenenfalls an den betroffenen Mitarbeiter weitergeben möchten, gewährleisten Sie ebenfalls die Vertraulichkeit.
3. Persönlich statt professionell
Der häufigste Fehler, den Menschen während des Leistungsbeurteilungsprozesses machen, ist, Dinge vom Beruflichen ins Persönliche zu verlagern. Auch wenn es verlockend ist, auf Meinungsverschiedenheiten am Arbeitsplatz hinzuweisen, sollten Sie sich darauf konzentrieren, Feedback zur tatsächlichen Leistung zu geben. Wenn Sie das Feedback auf die Leistung am Arbeitsplatz beschränken, stellen Sie sicher, dass es konstruktiv und nicht destruktiv ist.
Dies sind die drei großen Fallstricke, die Sie bei der Gestaltung des 360-Grad-Feedback-Programms Ihres Unternehmens vermeiden sollten. Weitere Einblicke in andere Gründe, warum ein 360-Grad-Feedback-Programm scheitern könnte, finden Sie in diesem Artikel bei Forbes. Sie werden einige Gemeinsamkeiten feststellen, aber auch andere wichtige Gründe, warum ein 360-Grad-Feedback-Programm auf Hindernisse stoßen kann.
Anmerkung der Redaktion: Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Trakstar.com veröffentlicht. Im April 2023 übernahm Mitratech Trakstar, einen führenden Anbieter von Lösungen für Leistungsmanagement, Talentakquise und Personalanalyse. Der Inhalt wurde seitdem aktualisiert, um das umfassendere Engagement von Mitratech bei der Unterstützung des gesamten Lebenszyklus von Mitarbeitern - von der Einstellung über das Onboarding bis hin zum Lernen und zur Entwicklung - sowie die Integration von Best Practices zur Einhaltung von HR-Richtlinien in unser wachsendes Personalportfolio widerzuspiegeln.
