Die PRA und die aufsichtsrechtliche Berichterstattung: Der Abstimmungsprozess

Aufdecken der Schritte, die unternommen werden können, um die Bedenken der Regulierungsbehörden auszuräumen.

Aufsichtsbehörde (Prudential Regulation Authority)

Die britische Aufsichtsbehörde (Prudential Regulation Authority) hat kürzlich in einem Schreiben an die Vorstandsvorsitzenden der britischen Banken und Bausparkassen ihre Enttäuschung darüber zum Ausdruck gebracht, dass viele britische Institute bei der Erstellung ihrer aufsichtsrechtlichen Berichte zahlreiche Probleme festgestellt haben.

In dem Schreiben wurde hervorgehoben, dass die aufsichtsrechtliche Berichterstattung stark zersplittert war, dass die beteiligten Personen oft zu jung waren und dass die Aufsicht durch das Management oft unzureichend war. Es gab auch Probleme bei der Verwendung von Tabellenkalkulationen, die Transparenz und Überprüfbarkeit erschweren. Diese Situation kann dazu führen, dass im Rahmen des Regulierungsprozesses möglicherweise falsche Angaben gemacht werden.

Ein Bereich, den die PRA als besorgniserregend bezeichnete, war das Verfahren zum Abgleich der Meldungen.

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Versöhnung und die Gefahren der EUCs

Der Prozess der Meldungsabstimmung ist das Herzstück der regulatorischen Berichterstattung. Er umfasst die Art und Weise, wie die verschiedenen Elemente, aus denen sich die aufsichtsrechtlichen Berichte zusammensetzen - Ergebnisse, Modellberichte, unterstützende Dokumentation und vieles mehr - konsolidiert und überprüft werden.

Natürlich müssen diese Ergebnisse auf den Daten aus den Kernsystemen beruhen, aber ebenso wichtig ist es, dass die Manager die Möglichkeit haben, die Ergebnisse vor der Einreichung durch Experten beurteilen zu lassen. Die Manager müssen in der Lage sein, geprüfte aufsichtsrechtliche Anträge zu präsentieren - und zu verteidigen -, um ein kohärentes Bild zu vermitteln, das mit anderen Berichten, die den Aktionären und Gegenparteien zur Verfügung stehen, übereinstimmt.

Der Abstimmungsprozess hängt davon ab, dass Informationen und Eingaben aus mehreren Kernsystemen übernommen werden, die nicht für eine gute Zusammenarbeit ausgelegt sind. Tabellenkalkulationen - oft verwendet als Endbenutzer-Computing-Anwendungen (EUC) - sind aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit, Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit typischerweise Teil dieser "letzten Meile der Berichterstattung". Sie können bei der Integration von Datenströmen aus verschiedenen Systemen helfen, ohne dass die Kosten und die Komplexität eines großen Datenintegrations- oder Geschäftsprozessumgestaltungsprojekts anfallen. Sie erleichtern auch die Anwendung von Expertenurteilen, um komplexe Geschäftspositionen verständlich zu machen.

Der Abstimmungsprozess hängt davon ab, dass Informationen und Eingaben aus mehreren Kernsystemen übernommen werden, die nicht für eine gute Zusammenarbeit ausgelegt sind.

Diese Leistung und Flexibilität ist zwar für das Unternehmen wertvoll, geht aber auf Kosten der Managementkontrollen, die die von der PRA erwartete Transparenz und Überprüfbarkeit verringern. Ein wichtiger Punkt, der von der PRA angesprochen wurde, war die Notwendigkeit, den Abstimmungsprozess in den Hauptbuchdaten zu verankern.

Die PRA erwartet, dass "der Abstimmungsprozess ein formeller und umfassender Prozess ist, bei dem für jeden Einreichungszyklus ein Abgleich der Regulierungsströme mit den entsprechenden Aufzeichnungen erfolgt".

Wie können Sie dies erreichen und gleichzeitig EUCs verwenden, die für viele regulatorische Abstimmungsprozesse von zentraler Bedeutung sind?

Wie man ein angemessenes Abstimmungsverfahren einführt

Wie im vorangegangenen Abschnitt über das Modellrisikomanagement erwähnt, besteht Ihr erster Schritt darin, ein Inventar aller Anwendungen zu erstellen, die Sie für die Berichterstattung über die endgültige Meile verwenden (einschließlich der EUCs, z. B. Tabellenkalkulationen).

Ein zentralisiertes Inventar bildet die Grundlage für die Managementkontrollen. Es bietet Funktionen für die Dokumentenverwaltung, die es den Endbenutzern und den Risiko- und Prüfungsteams ermöglichen, den Zweck, das Design und die Verantwortlichkeiten für jede im Abstimmungsprozess verwendete Anwendung zu verstehen. Außerdem hilft es den Instituten, ihre Richtlinien effizient und effektiv anzuwenden und durchzusetzen, wodurch die Fehleranfälligkeit verringert wird.

Einsatz von Technologie bei der Verwaltung von Tabellenkalkulationen

Für viele Unternehmen, insbesondere nach der Umstellung auf Remote-Arbeitskräfte, hat sich die Größe ihres EUC-Bestands sogar noch weiter verstreut, was eine manuelle Überwachung nahezu unmöglich macht. Deshalb entscheiden sich immer mehr von ihnen für den Einsatz von Technologieplattformen, die diese wichtige Aufgabe der Erkennung und Überwachung übernehmen können.

Mitratech bietet eine leistungsstarke, skalierbare und bewährte Lösung für das Spreadsheet-Risikomanagement, die die von der PRA geforderte Managementkontrolle, Transparenz und Auditierbarkeit bietet. Unsere Lösung wird von einigen der anspruchsvollsten Institute der Welt eingesetzt und bietet Ihnen eine bewährte und praktische Option zur Verbesserung der Robustheit Ihres Abstimmungsprozesses.

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