David T. Kinnear hat kürzlich einen großartigen Standpunkt vertreten: Wenn der Rest unserer Welt immer flexibler und technikfähiger wird, warum nicht auch das Recht?
Herr Kinnear ist CEO und Herausgeber bei Hochleistungs-Anwaltschaftund hat seinen Standpunkt in einer kürzlich erschienenen Kolumne mit dem Titel "Legal Innovation Rock Stars:Das Recht hat seinen Steve-Jobs-Moment".
Seiner Meinung nach wird die Rechtslandschaft immer komplexer, teurer und anspruchsvoller für alle, von den Mandanten über die Anwälte bis hin zu den Technologieunternehmen, die immer stärker in diese Landschaft eingebunden sind. Er hat absolut Recht, und deshalb wird sich der Trend zu Investitionen in technische Hilfsmittel, die die Flexibilität von Legal Ops erhöhen, im Jahr 2018 noch verstärken.
Dies wurde in der diesjährigen HBR-Umfrage über Rechtsabteilungen außerordentlich deutlich, in der detailliert aufgezeigt wurde, wie Unternehmen derzeit die Leistung ihrer Rechtsabteilung optimieren.
66 % der befragten Unternehmen haben bereits eine Art von Dokumentenmanagement-Tool eingeführt, während weitere 21 % die Einführung eines solchen Tools innerhalb der nächsten zwei Jahre planen.
Der Hauptgrund? 82 % der Befragten gehen davon aus, dass ihr Rechtsbedarf im nächsten Jahr steigen wird, wollen aber die damit verbundenen Kosten in den Griff bekommen und sowohl intern als auch in Zusammenarbeit mit externen Anwälten Effizienzgewinne erzielen bzw. neue Wege beschreiten.
Deshalb richten sie Kompetenzzentren für die Verwaltung von Verträgen ein, lagern mehr juristische Prozesse aus, setzen Analysen ein und unternehmen erste Sondierungsschritte in Richtung künstliche Intelligenz.
Wenn Vorwärtsgehen der einzige Weg ist
Wir hatten das Vergnügen und das Glück, einige der Menschen kennenzulernen, die die Rechtsdienste in diese schöne neue Welt führen, wie Connie Brenton und andere Pioniere wie Justin Hectus. Wir sind stolz darauf, dass wir ihnen dabei helfen können, den Weg für andere zu ebnen.
Für manche ist es ein beunruhigender Übergang von der Tradition in die technologische Moderne. Aber wer den Sprung nicht schafft, bleibt leider auf der Strecke. Aber das Potenzial ist riesig, und es lohnt sich, diesen Schritt zu wagen. Wie Justin schon sagte,
Wenn man sich die technologischen Umwälzungen ansieht, gibt es zwei große Unterkategorien: das Potenzial für enorme Risiken und enorme Chancen. Wir müssen den Wandel unter dem Gesichtspunkt angehen, wie wir das Risiko minimieren und gleichzeitig die Chancen maximieren können.
So aufregend das auch ist, wir glauben, dass wir es mit weit mehr als einem "Rockstar-Moment" für Legal Ops-Technologien wie der Workflow-Automatisierung zu tun haben.
Sie werden bald zu Eckpfeilern der Rechtspraxis und der Rechtshilfe werden und schließlich so vertraut sein wie die Roben der Richter und so geschätzt wie alle anderen wertvollen Traditionen.