Kleine Unternehmen kämpfen schon seit jeher mit der Zahlungsbranche, seitdem Menschen Schecks ausstellen können. Das Aufkommen von Kreditkarten Mitte des 20. Jahrhunderts verschärfte das Problem, und die Verlagerung der Verbraucher hin zu Plastikkarten in den letzten zehn Jahren hat kleine Unternehmen aufgrund der hohen Kosten für die Akzeptanz von Kredit- und Debitkarten stark belastet.
Die Hürden für die Einrichtung eines Händlerkontos können hoch sein, mit Jahresgebühren, Leasingverträgen für Geräte und monatlichen Mindestumsätzen. Es ist kein Wunder, dass kleine Unternehmen überall so lange wie möglich gegen die Akzeptanz von Plastikgeld Widerstand geleistet haben. Am stärksten betroffen sind Unternehmen, die eine geringe Anzahl von Transaktionen mit niedrigen Beträgen durchführen oder nur selten Zahlungen abwickeln müssen. Zum Glück für diese Unternehmen ist ein neues Geschäftsmodell entstanden, das diesen Anforderungen fast perfekt entspricht.
Mobile Verarbeitung definiert
Mobile Processing ist eine neue Form der Zahlungsabwicklung, bei der ein Smartphone und ein kleines Gerät verwendet werden, das (in der Regel) an die Kopfhörerbuchse angeschlossen wird. Mit diesem Gerät kann eine Person ihre Kredit- oder Debitkarte durchziehen, während eine integrierte Anwendung die Transaktion verarbeitet. Über eine sichere Verbindung sendet die App die Kreditkartendaten zur Genehmigung, genau wie es ein fest verdrahtetes Point-of-Sale-Terminal tun würde.
Vorteile der mobilen Verarbeitung
Erweiterte Zahlungsakzeptanz
– Wie bereits erwähnt, haben sich die Verbraucher in den letzten zehn Jahren dahingehend verändert, dass sie bei ihren täglichen Einkäufen stark auf Plastikgeld setzen. Was früher großen Transaktionen vorbehalten war, wird heute auch für kleinste Einkäufe verwendet. Durch die Erweiterung der akzeptierten Zahlungsformen können kleine Unternehmen ihren Kundenstamm vergrößern.
Benutzerfreundlichkeit – Viele Geschäftsinhaber haben wenig Zeit und finden es schwierig, ein neues Zahlungssystem zu erlernen und ihre Mitarbeiter zu schulen. Mobile Zahlungsgeräte sind für jeden, der mit einem Smartphone vertraut ist, sehr einfach zu bedienen. Einfach anschließen, die App öffnen und die Karte durchziehen.
Keine Vertragsbindung – Die derzeit führenden Anbieter von mobilen Zahlungstechnologien bieten alle Dienste an, für die kein Vertrag erforderlich ist. Vor einigen Jahren war dies in der Merchant-Service-Branche noch praktisch unbekannt und ermöglicht es kleinen Unternehmen, die Kreditkartenabwicklung auf Probe zu testen. Durch die Überprüfung ihres Geschäfts vor und nach der Einführung können sie feststellen, ob es ihren Anforderungen entspricht, ohne eine langfristige Vertragsbindung eingehen zu müssen.
Kosten – Mobile Zahlungsgeräte bieten nach Meinung vieler die günstigsten Konditionen in der Merchant-Service-Branche für Unternehmen, die nur geringe Transaktionsbeträge oder seltene Zahlungen abwickeln. Sie funktionieren in der Regel nach dem Pay-as-you-go-Prinzip, d. h., es fallen nur dann Gebühren an, wenn tatsächlich eine Transaktion stattfindet. Es gibt keine Jahresgebühren, keine monatlichen Gebühren und keine Mindesttransaktionsbeträge. Darüber hinaus stellen die meisten Unternehmen das Lesegerät kostenlos zur Verfügung.
Die besten Kreditkartenabwickler für Smartphones
Da die Branche in den letzten Monaten exponentiell gewachsen ist, haben sich viele Unternehmen auf den Markt für mobile Zahlungsabwicklung gestürzt. Durch die Recherche der führenden Android- oder iPhone-Kreditkartenabwicklungsunternehmen können Kleinunternehmer das für ihre Bedürfnisse am besten geeignete Unternehmen ermitteln. Hier sind zwei der größten:
Square Up – Square Up hat diese Branche zwar nicht erfunden, aber zweifellos aus dem Schatten geholt und dazu beigetragen, dass mobile Zahlungsabwicklung bei der breiten Masse an Popularität gewann. Ursprünglich als Möglichkeit für Privatpersonen gedacht, Zahlungen zu tätigen, wenn sie kein Bargeld dabei hatten, erkannten Geschäftsinhaber den Wert dieser Dienste und wurden schnell zu einem wichtigen Teil der Kundenbasis.
GoPayment – GoPayment ist ein Geschäftsbereich von Intuit (Hersteller von QuickBooks) und wurde nach dem offensichtlichen Erfolg von Square gegründet und an Geschäftsinhaber vermarktet. Mit einigen zusätzlichen Funktionen und einem engagierten Kundenservice hat sich GoPayment zu einem Favoriten unter kleinen Unternehmen in den gesamten USA entwickelt.
Eric Stauffer ist Mitglied einer Aufsichtsgruppe der Zahlungsbranche, die Händlerdienstleister überprüft und bewertet. Außerdem unterstützt sie kleine Unternehmen bei der Suche nach seriösen Unternehmen, mit denen sie zusammenarbeiten können, sowie bei Vertragsverhandlungen.
