Navigieren durch den COVID-19-Sturm neuer Cyber-Risiken

Praktische Tipps zum besseren Schutz Ihrer Mitarbeiter vor den zunehmenden Cyber-Risiken.

Arbeiten von zu Hause aus – Cyber-Bedrohungen
Praktische Tipps zum besseren Schutz Ihrer Mitarbeiter vor den zunehmenden Cyber-Risiken.

Am 11. März 2020 erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) COVID-19 aufgrund der Schwere seines Ausbruchs und seiner Ausbreitung zu einer globalen Pandemie. Das alarmierende Ausmaß der Ausbreitung hat viele Länder und Organisationen dazu veranlasst, dringende und aggressive Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung des Virus zu unterdrücken. Eine der lebensverändernden Maßnahmen wäre die Verlagerung der Arbeitskultur vom traditionellen Büro zum Home-Office, um die Kurve zu glätten.


Fernarbeit

Inmitten all des Chaos und der Störungen sahen Cyber-Hacker in diesem Black-Swan-Ereignis einen Silberstreifen. Angesichts der anhaltenden Coronavirus-Pandemie sieht ein Tag im Home Office heute aus wie eine Aneinanderreihung von Videokonferenzen, E-Mails und vielen anderen Tools zur virtuellen Zusammenarbeit. Unsere zunehmende Abhängigkeit von der digitalen Infrastruktur macht die Unternehmen angreifbar für Hacker. Laut Absolute 2019 Global Endpoint Security Trend Reportsind 42 Prozent der Endpunkte zu jedem Zeitpunkt ungeschützt. Mit anderen Worten: Für Hacker ist es strategisch klug, ihren Fokus zu verlagern und mit neuen Phishing-Strategien von Remote-Arbeitsumgebungen zu profitieren. Gerade jetzt ist es für Unternehmen äußerst wichtig, die Unternehmenssicherheit zu gewährleisten und dafür zu sorgen, dass jeder verwendete Endpunkt vollständig vor Angriffen geschützt ist.

Einfach ausgedrückt: Durch die beispiellose Abhängigkeit vom Internet für eine effektive Geschäftskommunikation sind robuste Cybersicherheitsmaßnahmen heute wichtiger denn je.

Erhöhen Sie Ihre Netzwerksicherheit

Bei der Arbeit von zu Hause aus wird in der Regel mit persönlichen Geräten gearbeitet, die keine internen Sicherheitsmaßnahmen und keinen Schutz bieten. Dies bringt Ihr Unternehmen in eine Hochrisikoposition, in der Sie anfällig für Cyberangriffe sind.

Fernarbeit könnte die Zukunft sein, da wir uns die Möglichkeiten der Technologie zunutze machen. Effektive Fernarbeit beginnt jedoch damit, dass Sicherheitsbedenken mit einem praktischen Ansatz angegangen werden, und hier sind einige Punkte, die Ihre IT-Risikomanagementpolitik enthalten sollte, um eine Kultur der Vertraulichkeit zu kultivieren.

1. Zugelassene Werkzeuge

Stellen Sie sicher, dass alle Mitarbeiter über die erforderlichen Hilfsmittel verfügen, um beim Umgang mit vertraulichen Informationen produktiv zu sein.

Insbesondere sollte es sich bei den Geräten, die sie verwenden, um zugelassene Firmengeräte mit aktueller Anti-Malware-Software handeln, um bösartige Angriffe zu verhindern. Die Verwendung nicht zugelassener Geräte kann dazu führen, dass Ihre vertraulichen Daten nach außen dringen, da Sie sich der vorhandenen Malware auf Ihren persönlichen Geräten nicht bewusst sind.

2. Verwaltung der Netzsicherheit

Die Verwendung eines autorisierten Tools allein reicht oft nicht aus, um Ihr Unternehmen vor bösartigem Datenverkehr zu schützen, da dieser die Sicherheitssoftware durch eine schlecht konfigurierte Netzwerkverbindung umgehen kann. Einige führende globale Unternehmen wie Alibaba verwenden ihre eigene Software, Alilang, zur Verwaltung der Netzwerk- und Gerätesicherheit.

Die Implementierung einer stärkeren Netzwerksicherheit in Home-Office-Umgebungen kann aber auch so einfach sein wie die Durchführung von Sensibilisierungsschulungen, die Ihre Mitarbeiter über die Bedeutung eines sicheren WLAN-Passworts, das Bewusstsein für Cyberrisiken und eine aktive System-Firewall aufklären.

3. Wachsame Überprüfung

Fernarbeit bedeutet mehr virtuelle Kommunikation und Zusammenarbeit, wodurch Ihr Unternehmen einem höheren Risiko ausgesetzt ist, Phishing-E-Mails zu erhalten.

Bei der Fernarbeit sollten die Mitarbeiter sicherstellen, dass die installierte Software und die Links, zu denen sie weitergeleitet werden, sicher sind und von einer vertrauenswürdigen Quelle stammen. Achten Sie immer auf die E-Mail-Adresse des Absenders, insbesondere wenn E-Mails "gefälscht" erscheinen.


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