Das Ausmaß der durch COVID verursachten wirtschaftlichen Störungen im Jahr 2020 ist in der jüngeren Wirtschaftsgeschichte beispiellos. Er ist sowohl global als auch lokal, da verschiedene Länder unterschiedliche gesundheits- und wirtschaftspolitische Maßnahmen ergreifen, um voranzukommen.
Die Unsicherheiten bleiben bestehen. In einigen Ländern kommt es zu einer zweiten Welle, während sich in anderen - langsam - wieder Normalität einzustellen scheint. Andere haben immer noch mit einer sehr hartnäckigen ersten Welle zu kämpfen.
In wirtschaftlicher Hinsicht befinden sich die Regierungen in einem Balanceakt: Kehren sie zu früh zurück, kann es erneut zu Ausschlägen kommen. Wartet man zu lange, wird viel unnötiger Schaden angerichtet.
Dieses Kaleidoskop von Dynamiken führt zu sehr unterschiedlichen Erwartungen, wie sich die Situation in den kommenden Monaten entwickeln könnte. Die britische Zentralbank ist der Ansicht, dass zumindest das Vereinigte Königreich auf dem Weg zu einer raschen V-förmigen Erholung ist. In den USA hingegen ist der Präsident der Federal Reserve von St. Louis der Ansicht, dass das Ergebnis weniger optimistisch ausfallen könnte.
Die unterschiedlichen Erwartungen führen zu sehr unterschiedlichen Reaktionen der Regierungen. Der britische Schatzkanzler hat eine Reihe von Maßnahmen zur Ankurbelung des Wohnungsmarktes, zur Unterstützung der Verbraucherausgaben und zur Förderung der Beschäftigung vorgeschlagen. Andere Regierungen, wie die Kanadas und Chinas, setzen eher auf Infrastrukturinvestitionen, um ihre Erholung zu beschleunigen.
Wie gehen Unternehmensleiter mit dieser Unsicherheit um?
Wir sollten auch die langfristigen Auswirkungen nicht außer Acht lassen. Die Regierungen haben historische Defizite zur Finanzierung des Gesundheitswesens, der Arbeitslosenunterstützung, der Freistellung von Mitarbeitern, von Unternehmenskrediten und vielem mehr angehäuft. Die Zentralbanken haben die Zinssätze (erneut) auf nahezu Null gesenkt, und die US-Notenbank kauft zum ersten Mal Ramschanleihen, um die Marktliquidität aufrechtzuerhalten. Dies wird in den kommenden Jahren enorme Auswirkungen auf die Steuer- und Geldpolitik haben.
Wie also navigieren Geschäftsführer und ihre Senior Management Teams durch diese Komplexität, die sich täglich zu ändern scheint?
Einige von ihnen sind leider dabei, ihr Unternehmen zu verkleinern, da sie erkannt haben, dass das verringerte Tempo der wirtschaftlichen Aktivität bedeutet, dass ihr Cashflow und ihre Rentabilität für einige Zeit gedämpft sein werden.
Andere sehen darin eine Chance für Wachstum und Entwicklung, wobei die Unternehmen die Fremd- und Eigenkapitalmärkte anzapfen, um ihre Bilanz zu verbessern und "Kriegskassen" zur Finanzierung von Übernahmen und Produktforschung und -entwicklung aufzubauen.
Wie gehen Unternehmensleiter mit dieser Unsicherheit um?
Nach den Erfahrungen von Mitratech ist eine bemerkenswerte Entwicklung eine deutliche Erhöhung der Investitionen in die Unternehmens- und Wirtschaftsmodellierung von großen Unternehmen, Banken, Vermögensverwaltern und Versicherern. Die Geschäftsleitung sucht nach einer besseren "Kristallkugel", die Einblicke und Optionen für die Navigation in dieser außergewöhnlichen Landschaft des Wandels, der Risiken und Chancen bietet.
Das hektische wirtschaftliche Umfeld macht ständig wechselnde und aktualisierte Modelle erforderlich, die neue Dynamiken erfassen. Die Investitionen in Modellierungssysteme, Software und Personal haben in diesem Jahr deutlich zugenommen, so dass das Management Szenarien besser simulieren kann, um Risiken, Chancen und Ergebnisse zu ermitteln. Sie wollen besser informierte Entscheidungen treffen.
Diese Modelle - und die Entscheidungen, auf denen sie basieren - sind nur so gut wie die Daten, Richtlinien und Kontrollen, die sie unterstützen. Ein erfahrener Anbieter (wie Mitratech) ist in der Lage, Organisationen objektiv dabei zu helfen, ihr Modellrisiko besser zu steuern und die Wahrscheinlichkeit von Problemen im Modellierungsprozess zu verringern, die die Endergebnisse beeinträchtigen können. Für einige Institutionen geht es dabei um die Einhaltung von Vorschriften wie SR 11 7 (in den USA) oder SS3/18 (in Großbritannien). Für alle Organisationen geht es um Transparenz, Nachvollziehbarkeit und die Gewissheit, dass ihre "Kristallkugel" wie vorgesehen funktioniert.
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