Auftragnehmer, die sich um eine Auszeichnung für hervorragende Leistungen im Bereich Behinderung bemühen, sehen Vor- und Nachteile

Während das Office of Disability Employment Policy (ODEP) und das Office of Federal Contract Compliance Programs nach Möglichkeiten suchen, bewährte Praktiken zur Förderung der Chancengleichheit bei der Beschäftigung zu fördern, könnte die Einführung des Excellence in Disability Inclusion (EDI)-Preises Bundesauftragnehmer dazu motivieren, ihre Bemühungen zu verstärken. Daher hat das US-Arbeitsministerium (DOL) offiziell angekündigt, dass ab sofort Nominierungen für den EDI-Preis für 2019 angenommen werden.

Bis zu 20 Auftragnehmer können mit dem EDI-Preis für ihre herausragenden Leistungen im Bereich der Einstellung, Bindung und Förderung von Menschen mit Behinderungen ausgezeichnet werden. Die Programme und Praktiken dieser Arbeitgeber sollen als Beispiel dafür dienen, wie alle Auftragnehmer ihre Eingliederungsbemühungen handhaben sollten. Die für diese Gruppe ausgewählten "Schrittmacher" werden dank ihres anerkannten Erfolges sicherlich einen Aufschwung in Bezug auf Ansehen, Personalbeschaffung und potenzielle Geschäfte erfahren.

Der große Preis wird jedoch an die Gewinner des "Gold Award" vergeben. Bis zu vier bundesstaatliche Auftragnehmer (zwei große und zwei kleine) werden als Gold-Award-Gewinner ausgewählt. Diesen Arbeitgebern wird ein dreijähriges Moratorium gewährt, d. h. die OFCCP wird diese Unternehmen mindestens drei Jahre lang nicht für eine Prüfung der Einhaltung der Vorschriften auswählen. In Anbetracht des Zeitaufwands, den eine Prüfung erfordert, und der Möglichkeit, dass Verstöße einer Organisation schaden, könnte die Möglichkeit, diese Auszeichnung durch proaktive Bemühungen um die Eingliederung von Menschen mit Behinderungen zu gewinnen, ein enormer Anreiz für Unternehmen sein.

Während der Gewinn des Preises durchaus seine Vorteile hat, sehen einige Arbeitgeber in der Ernennung zum EDI-Empfänger auch einen Nachteil. Alle Preisträger müssen an einem "Year of Engagement"-Programm teilnehmen, bei dem OFCCP und ODEP "die Einbeziehung der Preisträger in die Öffentlichkeitsarbeit überwachen". Diese Einbindung umfasst Dinge wie Webinare, nationale Online-Gespräche, Präsentationen auf Konferenzen und andere Maßnahmen, um Arbeitgeber zu erreichen. Es gibt einige Stimmen, die meinen, dass dies die Unternehmer davon abhalten könnte, sich auf diese Partnerschaft einzulassen.

Es bleibt abzuwarten, wie zeitraubend und aufdringlich das "Jahr des Engagements" für die Arbeitgeber sein wird und ob die Vorteile die Nachteile für die EDI-Preisträger überwiegen. Wer mehr erfahren möchte, kann sich auf der Website des Arbeitsministeriums über weitere Einzelheiten informieren. Nominierungen müssen bis zum 31. August 2019 eingereicht werden.


Anmerkung der Redaktion: Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Circaworks.com veröffentlicht. Im April 2023 übernahm Mitratech Circa, einen führenden Anbieter von Software für integratives Recruiting und OFCCP-Compliance. Der Inhalt wurde seitdem aktualisiert, um unser erweitertes Produktangebot, die sich entwickelnden Compliance-Vorschriften für die Talentakquise und Best Practices im Personalmanagement zu berücksichtigen.