Kürzlich haben wir darüber gesprochen, wie Ihr Unternehmen soziale Medien nutzen kann, um Mitarbeiter zu finden. Diese Woche befassen wir uns speziell mit der Nutzung von Social Advertising auf Facebook und LinkedIn, um noch mehr potenzielle Mitarbeiter für Ihre Stellenangebote zu gewinnen.
Was ist der Unterschied? Im vorherigen Beitrag haben wir uns damit befasst, wie Sie soziale Medien nutzen können, um Ihre Stellenangebote Ihrer aktuellen Zielgruppe bekannt zu machen. Was aber, wenn Sie Ihre Suche nicht nur auf Ihre aktuellen Facebook-Fans oder LinkedIn-Unternehmensfollower beschränken möchten? Hier kommt Social Advertising ins Spiel.
Soziale Werbung in Kürze
Wenn es um Werbung auf Facebook und LinkedIn geht, läuft es im Grunde genommen auf Folgendes hinaus: Ihr Unternehmen erstellt eine Anzeige und richtet sich anhand bestimmter Kriterien an bestimmte Personen. Wenn Personen, die diesen Kriterien entsprechen, sich bei Facebook oder LinkedIn anmelden, besteht die Möglichkeit, dass sie Ihre Anzeige sehen, unabhängig davon, wo sie sich gerade befinden.
So richten Sie eine Social-Ad ein, um auf Facebook Bewerber zu finden
Um eine Anzeige auf Facebook einzurichten, müssen Sie zum Bereich „Werbung“ gehen und sich bei Ihrem Facebook-Konto anmelden. Klicken Sie dann auf die grüne Schaltfläche „Anzeige erstellen“, um zu beginnen.
Als Erstes wählen Sie ein Ziel aus, beispielsweise Ihre Website oder Ihre Facebook-Seite. Wenn Sie möchten, dass sich Bewerber über Ihre Website auf Ihre Stellenanzeige bewerben, leiten Sie sie am besten auf die Karriereseite Ihrer Website weiter.
Als Nächstes geben Sie eine Überschrift, eine Beschreibung und ein Bild für Ihre Anzeige ein. Wenn Sie einen WordPress-Entwickler suchen, sollten Sie dies in der Überschrift oder Beschreibung angeben. Beachten Sie, dass die Überschrift auf 25 Zeichen und die Beschreibung auf 90 Zeichen begrenzt ist.
Ihre Anzeige wird potenziellen Bewerbern wie folgt angezeigt:
Unter der Anzeigenvorschau sehen Sie eine Zahl, die sich auf die Anzahl der potenziellen Personen bezieht, die Ihre Anzeige sehen könnten. Zunächst wird diese Zahl in Millionenhöhe liegen. Sie sollten sie jedoch mithilfe der Targeting-Optionen auf Personen eingrenzen, die Ihrer Stellenbeschreibung entsprechen.
Diese Optionen reduzieren die Zielgruppe von Millionen auf etwas mehr als 2.000 Personen. Das mag nicht viel erscheinen, aber Sie müssen sich bewusst sein, dass Ihre Anzeige nicht einfach jedem angezeigt wird, sondern nur den relevantesten Facebook-Nutzern. Dadurch wird die Klickrate deutlich besser und wertvoller. Je nach Ihren Anforderungen können Sie auch allgemeine Kategorien anstelle von präzisen Interessen verwenden, um Ihre Anzeige auszurichten.
Zuletzt müssen Sie Ihr Kampagnenbudget festlegen. Hier teilen Sie Facebook mit, wie viel Sie pro Klick zu zahlen bereit sind. Facebook schlägt Ihnen einen Betrag vor, der auf Ihren Targeting-Optionen basiert.
Persönlich finde ich es sinnvoller, pro Klick statt pro Impression zu bezahlen, da Impressionen nicht zu Conversions führen – Klicks hingegen schon.
So richten Sie eine Social-Media-Anzeige ein, um auf LinkedIn nach Bewerbern zu suchen
Um eine Anzeige auf LinkedIn einzurichten, müssen Sie zu LinkedIn Ads gehen und sich bei Ihrem Konto anmelden. Klicken Sie auf die gelbe Schaltfläche „Jetzt starten“, um zu beginnen.
Zunächst geben Sie einen Kampagnennamen, das Ziel Ihrer Anzeige, eine Überschrift, eine Beschreibung und ein Bild für Ihre Anzeige ein. Sie können auch zusätzliche Varianten des Wortlauts und der Bilder Ihrer Anzeige hinzufügen, um diese Ihrer Zielgruppe abwechselnd anzuzeigen.
Als Nächstes legen Sie Ihre Targeting-Optionen fest. Aufgrund der professionellen Profileinstellungen von LinkedIn können Sie Personen nach Standort, Unternehmen, Berufsbezeichnung, Schule, Fähigkeiten, Gruppe, Geschlecht und Alter ansprechen.
Wenn Sie diese Optionen ändern, wird auch die potenzielle Zielgruppe für Ihre Anzeige angepasst. Sobald Sie Ihre Anzeige ausgerichtet haben, müssen Sie als letzte Option Ihr Budget festlegen.
Die Kosten pro Klick bei LinkedIn sind in der Regel höher als bei Facebook, aber wenn es darum geht, potenzielle Bewerber zu finden, ist ein Netzwerk, das sich an Fachleute richtet, die beste Wahl.







