
„Crowdsourcing“ wurde erst 2013 in das Oxford English Dictionary aufgenommen. Mit Bewertungsportalen wie Yelp, Glassdoor und TripAdvisor scheint diese Praxis heute allgegenwärtig zu sein. Personalvermittler und Personalverantwortliche nutzen Crowdsourcing jedoch schon seit jeher in Form von Empfehlungen. Tatsächlich ist Crowdsourcing bei der Personalbeschaffung wichtiger als in jedem anderen Bereich. Nicht nur, dass es viel teurer ist, jemanden einzustellen, als essen zu gehen, sondern der Bewerter (alias der Empfehlende) hat auch viel mehr zu verlieren als der Restaurantkritiker vom Schreibtisch aus: nämlich seinen beruflichen Ruf.
Quelle: Katrina Kibben ( @KatrinaKibben )/RecruitingDaily
Die größten Fehler von Top-Personalvermittlern (die nicht rekrutieren)
Jeder verfällt manchmal in schlechte Gewohnheiten. Surfen Sie während eines Telefoninterviews mit Bewerbern auf Facebook? Versuchen Sie, ein 30-minütiges Interview auf 10 Minuten zu verkürzen? Geben Sie die Suche nach einem Bewerber auf, weil Sie ihn nicht erreichen können? Die Antwort auf eine effektivere Personalbeschaffung könnte nur ein oder zwei kleine Anpassungen erfordern.
Quelle: Dawn Burke ( @DawnHBurke )/Fistful of Talent
Die Personalabteilung ist kaputt. So können Sie das Problem beheben
In zu vielen Unternehmen sind HR-Fachleute lediglich für die Durchsetzung von Richtlinien und die Verwaltung von Sozialleistungen zuständig. Wenn Sie in einem solchen Unternehmen arbeiten, sollten Sie darüber nachdenken, Ihre Vorgesetzten darüber aufzuklären, wie HR sich noch positiv auf den Arbeitsplatz auswirken kann. Datenanalyse ist hierfür ein hervorragendes Mittel. Es gibt unzählige Tools, mit denen Sie alles messen und vorhersagen können, vom Personalbedarf über Schulungsmöglichkeiten bis hin zur Mitarbeiterleistung.
Quelle: Marcus Mossberger ( @MMossberger )/Fast Company
Wie GoDaddy sein Image geändert und die Zahl der weiblichen Ingenieure, die es einstellt, fast verdreifacht hat
Hat Ihr Unternehmen ein Imageproblem? Dank seiner Werbespots mit Frauen in engen Tank-Tops vermittelte GoDaddy noch vor nicht allzu langer Zeit Außenstehenden den Eindruck eines sexistischen Männerclubs. Tatsächlich spiegelte dieses Image jedoch überhaupt nicht die Unternehmenskultur wider. Im vergangenen Jahr waren nur 14 Prozent der Praktikanten und neu eingestellten Absolventen im Ingenieurwesen Frauen; heute sind es 39 Prozent. Wie haben sie diesen Sprung geschafft? Die Umgestaltung ihres Marketings, die Präsenz auf Technologiekonferenzen für Frauen und Schulungen zum Thema Vorurteile bei der Einstellung haben dazu beigetragen. Heute übertrifft der Anteil weiblicher Ingenieure bei GoDaddy sogar den von Google oder Apple bei weitem.
Quelle: Paul Petrone/LinkedIn
