Das Risikomanagement im Gesundheitswesen ist heute ganz anders als noch vor 40-50 Jahren. Damals konzentrierten sich die Risikomanager vor allem auf klinische Fragen und Schadensminimierung, da es eine Fülle von Klagen wegen ärztlicher Kunstfehler und Berufshaftpflichtansprüchen gab.
Es war auch nicht hilfreich, dass sie diese Risiken im Wesentlichen von ihren eigenen isolierten Abteilungen aus verwalteten. Diese Praktiken sind heute nicht mehr tragbar, wenn eine Organisation oder ein Anbieter ernsthaft in einem Umfeld konkurrieren will, in dem die Risiken vielfältiger und komplexer sind als je zuvor.
Deshalb ist es erforderlich, dass Risikomanager im Gesundheitswesen ihre Rolle innerhalb eines Unternehmens ausbauen. Dies erfordert jedoch eine SaaS-Technologie, die einen ganzheitlichen Ansatz für das Vendor Risk Management (VRM) bietet.
Zu welchen Themen sollte das Risikomanagement im Gesundheitswesen beitragen?
Ein veralteter, ineffizienter Risikomanagementprozess kann für alle Beteiligten negative Folgen haben. Die Patienten werden darunter leiden:
- Längere Krankenhausaufenthalte
- Negative medizinische Ereignisse
- Falsche Tests und Behandlungen
- Höhere Kosten
- Mehr Wiedereinweisungen
Darüber hinaus sind Ärzte und Einrichtungen dem Risiko von Ansprüchen aus Kunstfehlern, staatlichen Strafen, Konsolidierung, alternden Einrichtungen und Infrastrukturen sowie einem Mangel an Arbeitsplätzen ausgesetzt. Ein wirksamer Risikomanagementprozess für jede Einrichtung des Gesundheitswesens muss sich mit der allgemeinen Patientensicherheit und der Vermeidung häufiger medizinischer Fehler befassen und gleichzeitig die Konsistenz der Protokolle wahren.
Datenschutz und Cybersicherheit im Gesundheitswesen
Die größten Kosten für die Verbraucher und den Gewinn eines Anbieters sind der Schutz der Privatsphäre der Patienten und die Einhaltung des HIPAA. Es ist von entscheidender Bedeutung, über Überwachungsfunktionen zu verfügen, um sicherzustellen, dass die Anbieter die Standards des Health Insurance Portability Act von 1996 (HIPAA) einhalten.
Im Rahmen des HIPAA legt die Privacy Rule nationale Standards für den Schutz bestimmter Gesundheitsinformationen fest. Die Security Rule legt eine Reihe nationaler Sicherheitsstandards zum Schutz bestimmter Gesundheitsdaten fest, die in elektronischer Form gespeichert oder übertragen werden. Ein Data Warehouse für das Gesundheitswesen unterstützt diese Standards, indem es ein sicheres, zentrales Repository für sensible Gesundheitsdaten bereitstellt.
Laut einer Accenture-Analyse werden Gesundheitsdienstleister, die Cybersicherheit nicht zu einer strategischen Priorität machen, in den nächsten fünf Jahren kumulierte Patienteneinnahmen in Höhe von 305 Milliarden US-Dollar gefährden.
Die Vorteile einer zusätzlichen VRM-Softwarelösung
Die heutigen technologischen, organisatorischen und rechtlichen Anforderungen machen die Zuweisung von Ressourcen für die Einhaltung des HIPAA zu einer Herausforderung. Um die Privatsphäre und die Versorgung der Patienten zu schützen, die Kosten zu senken und den Umsatz zu steigern, ist eine anspruchsvolle und flexible Lösung erforderlich.
Ein systemweiter, integrierter Ansatz garantiert einen patientenzentrierten Ansatz für VRM. Das richtige VRM-System kann versicherten Einrichtungen helfen, die Vorschriften einzuhalten und einen Mehrwert für Ihr Endergebnis zu schaffen, indem:
- Integration eines breiten Spektrums von Patientensicherheits-, Versicherungs- und Risikomanagementdaten in ein zentralisiertes und interaktives System.
- Die Dateneingabe generiert automatisch Echtzeitanalysen eines breiten Spektrums von Patientensicherheits-, Versicherungs- und risikobezogenen Informationen sowie von Arbeitsabläufen und Aktivitäten.
- Standardisierung von Daten aus verschiedenen Quellen in gemeinsamen Formaten, die miteinander verknüpft werden können, was zu Risikomanagementaktivitäten oder -analysen führt.
- Reduzierung des Zeit- und Kostenaufwands für Anbieterbewertungen.
- Sie haben die Möglichkeit, Ihre eigenen Risikobewertungen einem Benchmarking zu unterziehen und wiederholbare, überprüfbare Ergebnisse zu erzielen.
- Erstellung von benutzerdefinierten Berichten, aus denen hervorgeht, welche Datensätze von Anbietern und Drittanbietern die Vorschriften einhalten oder nicht einhalten und was genau zur Behebung der Lücken erforderlich ist.
Mit einer umfassenden VRM-Lösung müssen Sie sich keine Sorgen mehr machen, ob Sie die HIPAA-Anforderungen erfüllen. Durch die Zeitersparnis können Sie und Ihr Team sich auf Aufgaben konzentrieren, die für die unmittelbaren Bedürfnisse von Mitarbeitern und Patienten wichtiger sind.

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